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Ein Abenteuer im Traumland




Jenny war schrecklich müde. Sie stützte sich auf ihren Stab, den sie mit ihrer kleinen Hand umschloss, aber es wollte gar nichts mehr nützen. Die hochroten Wangen, das verschwitzte Gesicht, zeigten deutlich, wie mühsam der Aufstieg für das Kind gewesen sein musste. Staunend betrachtete sie die hohen Berge: „Ich habe es geschafft!“

Jenny ließ sich ins Gras fallen. Sie wollte nicht mehr laufen. Sie drückte ihren Teddy fest an sich; ein abgegriffener alter Teddy, der eigentlich der Mami gehörte. „Ach ja, die Mami! Ob sie mich bereits vermisst?“ An diesem Morgen war Jenny nicht - wie sonst üblich - zur Schule gegangen. Sie war traurig, denn sie hatte das Gefühl, dass niemand sie verstand.

„Wieso glaubt mir keiner, Brummel? Omi hat mir die Geschichte erzählt. ‚Hör zu, kleine Suse!‘, hat sie gesagt, ‚Morgenstern wohnt an einem Ort, den nur Kinder kennen, hoch über den Wolken, und du kannst ihn ins Traumland begleiten.‘ Brummel, ich pflücke für Morgenstern eine Blume. Darüber wird er sich bestimmt freuen. Komm, wir ruhen ein wenig aus!“ Jenny schlief vor Erschöpfung ein.

„Au! Was soll das? Wieso kneifst du mich?“ Brummel war sichtlich empört. „Schau doch, da oben, über dem großen Berg. Was ist das?“ Über der Bergkette blitzte es. Das Licht war so grell, daß sich Jenny die Hand vor die Augen hielt. Sie wagte kaum zu atmen. Das musste Morgenstern sein! Ein Geräusch wie das Schwingen von Adlerflügeln. War Morgenstern ein Pferd oder ein Vogel? Er war eben beides, und das war nichts Außergewöhnliches in diesem Land.



Plötzlich stand er da, verneigte sich mit einem kurzen Kopfnicken und sagte: „Hallo! Du bist die Jenny!“ „Und du bist Morgenstern! Ich finde ..., ich meine ...“, stotterte Jenny. Jetzt war es doch schwierig. Was sollte sie nur sagen? „Also ... ich habe es vergessen.“ Dabei musste sie lachen. Sie hielt das Blümchen in der rechten Hand und schenkte es Morgenstern: „Die ist für dich, weil ich dich mag.“ „Steig auf, Jenny! Meine Freunde möchten dich kennen lernen.“ „Ich darf wirklich mit dir fliegen? Das finde ich toll!“ Und schon saß sie auf dem Rücken des Pferdes.



Jenny war glücklich. Sie vergrub ihre Hände in seiner herb duftenden Mähne. Ach, könnte sie doch bei ihm bleiben! Morgenstern rief ihr zu: „Halte dich ordentlich fest. Wir landen.“ Das war leichter gesagt als getan. Und schon stand Morgenstern auf einer großen Wolke. „Dort drüben, das ist meine Freundin Daunenweich. Geh bitte und begrüße sie!“

Jenny rutschte etwas umständlich herunter und betrachtete den seltsamen Vogel, der jetzt vor ihr stand: „Hallo, Daunenweich!“ Jenny fing an zu kichern. So etwas Komisches hatte sie noch nicht gesehen. „Sei mir nicht böse, aber du siehst aus wie ein riesiger Wattebausch. In deinem aufgeplusterten Federkleid läßt es sich bestimmt herrlich kuscheln.“

„Hallo! Hallo!“, ertönte ein zartes Stimmchen. „Hat jemand meine verlorenen Schuhchen gefunden?“ „Wer bist denn du? Du hast fast tausend Füßchen. Ich käme da jeden Morgen durcheinander, und die Mutti würde tüchtig schimpfen. Mir reichen meine zwei und die heißen Rechts und Links. Wenn du stolperst, wie machst du das bloß? Das muss sein wie mit den Dominosteinen: Klipp-klapp, klipp-klapp, bautz-pardautz liegst du auf der Nase. Wie heißt du denn?“ „Ich heiße Laufschühchen.“ „Ein passender Name für dich.“

„Die Mami! Ich muss wieder zurück! Komm Brummel, die Mami wartet.“ „Steig auf, Jenny!“, sagte Morgenstern. „Aufwiedersehen, Daunenweich! Aufwiedersehen, Laufschühchen! Ich werde euch bald wieder besuchen.“ Schon flogen sie davon. Jenny legte ihren Kopf an Morgensterns Schulter und betrachtete die Spielzeuglandschaft unter ihr.



Erneut setzte Morgenstern zur Landung an. Er hatte sich eine kunterbunte Blumenwiese ausgesucht „Herunter, kleines Fräu­lein“, forderte er Jenny auf, „ich hoffe, der Flug hat dir gefallen. Aufwiedersehen, Jenny!“ „Bitte bleib doch!“, bettelte Jenny. „Ich kann nicht bleiben, aber ich höre dich, wenn du mich rufst und komme, wenn du mich brauchst.“ Das Pferd machte eine Kehrtwendung und er­hob sich in die Lüfte. „Aufwiedersehen, Morgenstern“, rief Jenny, „ich habe dich lieb! Ich werde auf dich warten.“ Sie schaute ihm nach, bis er am Horizont verschwand.

Jenny erwachte. Verschlafen rieb sie sich die Augen. „Wir haben es geschafft, Brummel! Schau nur, wie dicht die Wolken über uns sind." Sie stand auf und fing an zu laufen und zu rufen: „Morgen­stern, ich brauche dich!“ Die Berge fingen den Ruf des Mädchens auf, und das Echo brachte ihn zurück: „... brauche dich! ... brau­che dich!“ Jenny drehte sich im Kreis, lachte und warf Brummel hoch in die Luft: „Er wird kommen! Ich weiß es ganz genau!“

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Un Monde Parfait
(Deutsche Übersetzung unten)



Ce matin, j'imagine un dessin sans nuage
Avec quelques couleurs, comme vient mon pinceau
Du bleu, du rouge, je me sens sage comme une image
Avec quelques maisons et quelques animaux
Ce matin, j'imagine un pays sans nuage
Où tous les perroquets ne vivent plus en cage
Des jaunes, des verts, des blancs, je mets ce qui me plait
Car c'est comme ca que j'imagine un monde parfait

Refrain:
Un oiseau, un enfant, une chèvre
Le bleu du ciel, un beau sourire du bout des lèvres
Un crocodile, une vache, du soleil
Et ce soir, je m'endors au pays des merveilles
Un oiseau, un crayon, une chèvre
Le bleu du ciel, un peu de sucre, un peu de sel
Un crocodile, quelques fleurs, une abeille
Et ce soir, je m'endors au pays des merveilles
_
Ce matin, j'imagine un dessin sans étoile
De toutes les couleurs, un dessin sans coutour
Quand ca m'plait plus, j'efface tout et je recommence
Avec d'autres maisons et d'autres animaux
Ce matin, j'imagine un pays sans nuage
Où tous les perroquets ne vivent plus en cage
Des jaunes, des verts, des blancs, je fais ce qui me plait
Car c'est comme ca que j'imagine un monde parfait

Refrain:
Un oiseau, un enfant, une chèvre
Le bleu du ciel, un beau sourire du bout des lèvres
Un crocodile, une vache, du soleil
Et ce soir, je m'endors au pays des merveilles
Un oiseau, un crayon, une chèvre
Le bleu du ciel, un peu de sucre, un peu de sel
Un crocodile, quelques fleurs, une abeille
Et ce soir, je m'endors au pays des merveilles

Un oiseau, un enfant, une chèvre
Le bleu du ciel, un beau sourire du bout des lèvres
Un crocodile, une vache, du soleil
Et ce soir, je m'endors au pays des merveilles
Un oiseau, un crayon, une chèvre
Le bleu du ciel, un peu de sucre, un peu de sel
Un crocodile, quelques fleurs, une abeille
Et ce soir, je m'endors au pays des merveilles
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Das bedeutet der Text auf Deutsch
Eine perfekte Welt

Heute morgen stelle ich mir eine Zeichnung ohne Wolken vor.
Mit einigen Farben, so wie sie mir aus dem Pinsel tropfen.
Ein bisschen blau, ein bisschen rot, ich fühle mich bunt wie ein Bild mit einigen Häusern und Tieren.

Heute morgen stelle ich mir ein Land ohne Wolken vor, in dem die Papageien nicht in Käfigen leben.
Blaue, grüne, weiße … ich mache, was ich will.
Weil ich mir so eine perfekte Welt vorstelle.

Refrain
Ein Vogel, ein Kind, eine Ziege.
Das Blau des Himmels und ein breites Grinsen.
Ein Krokodil, eine Kuh, die Sonne.
Und heute Nacht schlafe ich in meinem Wunderland ein.
Ein Vogel, ein Stift, eine Ziege,
das Blau des Himmels, ein wenig Zucker und ein wenig Salz.
Ein Krokodil, ein paar Blumen und eine Biene.
Und heute Abend schlafe ich in meinem Wunderland ein.

Heute Morgen stelle ich mir eine Zeichnung ohne Sterne vor. Aus allen Farben und ohne Formen. Und wenn mir das nicht mehr gefällt, radiere ich alles aus und fange von vorne an.
Mit anderen Häusern und anderen Tieren.

Refrain



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